Nach seinem Ausscheiden bei „DOGE“, dem Department of Government Efficiency, das den amerikanischen Staat effizient machen sollte, ist es doch um einiges ruhiger um Elon Musk geworden. Das dürfte sich jetzt wieder stark ändern, seine Firma Space-X geht am heutigen Freitag an die Börse – mit einer erwarteten Bewertung von 1,8 Billionen Dollar, dem etwa 100-Fachen des Jahresumsatzes. Wenn man diese Bewertung überhaupt noch erklären kann, dann nur durch die Erwartung, dass Musk mit Space-X eine für Staaten und Unternehmen unverzichtbare Infrastruktur kontrollieren wird. Das Geschäftsmodell von Musk, das seit je auf Symbiose mit dem Staat und aggressivem Finanzfabulismus basierte, scheint also intakt zu sein.
SachbuchWas der neue Muskismus bedeutet
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Der Börsengang von Elon Musks Firma Space-X ist mehr als eine Wirtschaftsnachricht. Der Historiker Quinn Slobodian und Tech-Experte Ben Tarnoff analysieren in ihrem neuen Buch diese Art der extremen Machtkonzentration – und kommen zu alarmierenden Ergebnissen.
Gastbeitrag von Thomas Khurana
