MeinungAtomare Bedrohung:Putins brutalste Waffe

Von Georg Mascolo

Lesezeit: 6 Min.

Drohung als Tabubruch: Russische Interkontinentalrakete Topol-M ICBM bei einer Militärparade auf dem Roten Platz.
Drohung als Tabubruch: Russische Interkontinentalrakete Topol-M ICBM bei einer Militärparade auf dem Roten Platz. (Foto: Yuri Kadobnov/AFP)

Atomwaffen setzt man nicht ein, und man droht auch nicht damit, so lautet eine alte Übereinkunft. Mit letzterem hat Russlands Präsident bereits gebrochen, mit verheerenden Konsequenzen.

In diesen Tagen wird ein neues Kapitel des nuklearen Zeitalters geschrieben. Es wird einmal in einer ohnehin ziemlich düsteren Erzählung eine herausgehobene Rolle einnehmen. Selbst dann, wenn es - worauf man hoffen darf und muss - bei den Drohungen bleibt, und wenn kein noch so kleiner Sprengsatz, ob zu militärischen oder Abschreckungszwecken in der Ukraine oder über dem Schwarzen Meer gezündet werden wird. Dieses neue Kapitel handelt dann von der seriellen, inzwischen fast täglichen Verletzung des nuklearen Tabus.

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