Ukraine-Konflikt:Die Angst der Despoten

Lesezeit: 3 min

Ukraine-Konflikt: Stalin, heißt es, schlief im Sitzen und mit offenen Augen: sein Nachfolger Putin ziemlich wach bei der jährlichen Pressekonferenz.

Stalin, heißt es, schlief im Sitzen und mit offenen Augen: sein Nachfolger Putin ziemlich wach bei der jährlichen Pressekonferenz.

(Foto: Natalia Kolesnikova/AFP)

Diktatoren gefallen sich in der Rolle des dämonischen Genies. Diese Inszenierung sollten wir ihnen nicht zugestehen. Sie sind gewöhnliche Gewalttäter ohne jedes Geheimnis.

Gastbeitrag von Tanja Maljartschuk

Meine in der Ukraine lebende Mutter ist sehr gläubig. Aus der Kirche brachte sie vor Kurzem Covid nach Hause. Ich frage sie, ob es in dieser Kirche, die riesig ist, wenigstens einen Keller gibt, wo man sich im Fall eines Luftangriffes verstecken kann. Die Mutter antwortet, sie wisse es nicht, aber sie google es gleich nach. Im einundzwanzigsten Jahrhundert googelt meine fast siebzigjährige Mutter nach einem Schutzbunker. Und sie fand heraus, dass man Hunde und Katzen in den Bunker nicht mitnehmen darf, Menschen hätten oberste Priorität. Arme Tiere, seufzt meine Mutter, Gott sei Dank habe sie keine.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
boecker
Leben und Gesellschaft
»Frauen geben sich oft selbst die Schuld«
Digitale Welt und Psyche
Mehr, mehr, mehr
Smiling women stretching legs on railing; Dehnen
Gesundheit
"Der Schlüssel zu mehr Beweglichkeit ist der hintere Oberschenkel"
SZ-Magazin
Frauen
»Ich finde die Klischees über Feministinnen zum Kotzen«
Woman Soaking Feet in Basin; Fußgesundheit
Gesundheit
"Ein Fuß muss täglich bis zu 1000 Tonnen tragen"
Zur SZ-Startseite