KinoSchabernack, nicht zu knapp

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„Das ist ja wirklich allerhand, ich und der Eder fahr’n aufs Land“: Aber kehren sie von dort auch wieder zurück nach München? Das ist die große Frage im neuen „Pumuckl“-Film.
„Das ist ja wirklich allerhand, ich und der Eder fahr’n aufs Land“: Aber kehren sie von dort auch wieder zurück nach München? Das ist die große Frage im neuen „Pumuckl“-Film. (Foto: Constantin Film)

Das gibt es so selten wie einen echten Kobold in der Großstadt: „Pumuckl und das große Missverständnis“ ist ein richtig guter Kinderfilm. Und ein richtig guter Erwachsenenfilm.

Von Kathleen Hildebrand

Gleich kracht es. Auf dem Höhe- und Wendepunkt von „Pumuckl und das große Missverständnis“ rast ein blauer Traktor unkontrolliert durchs Dorf, auf dem Anhänger ein stolzer Maibaum. Unkontrolliert? Na ja, am Lenkrad hält sich krampfhaft der Pumuckl fest, er hat den Trecker mit Maibaum geklaut. Genauer gesagt hat er ihn zurück geklaut, nachdem die Dorfjugend von Hammerfeld ihn zuerst gemopst hatte. Eine Weile hegen kleine Straßen seine wilde Fahrt noch ein, aber dann ist Schluss. Der Trecker kracht durch einen Zaun, versinkt im Dorfteich, die Spitze vom Maibaum: abgebrochen.

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