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Propaganda zum Dschihad:Auch Prophet Mohammed war ein Katzenfreund

Nach dem islamistischen Dogma dürfte Mohammed Turki aus Bayern jetzt auf der höchsten Stufe des Paradieses thronen. Ob er sein Kätzchen dorthin mitgenommen hat? Hoffen darf er das, wenn wir an eine bekannte Figur aus dem elitären Club der Prophetengefährten, des "salaf as-salih", denken. Abu Huraira war sein Rufname, was übersetzt "Vater des Kätzchens" bedeutet.

Denn Abu Huraira hatte der Überlieferung zufolge stets ein Kätzchen an seiner Seite, für das auch der Prophet Zuneigung gehegt haben soll. Weil Mohammed dem Tier gern liebevoll über den Rücken strich, landen Katzen, so der Glaube, stets auf den Pfoten, wenn sie von einem Baum springen, nie auf dem Rücken. Katzenfreund Abu Huraira durfte sein Haustier, so will es die Überlieferung, mit ins Paradies nehmen.

Diese Geschichte hat es bis in Johann Wolfgang von Goethes "West-östlichen Diwan" geschafft, wo sie im "Buch des Paradieses" (mit kleinem Fehler in der Namensschreibung) als eines der "begünstigten Tiere" ist:

Abu Herriras Katze auch Knurrt um den Herrn und schmeichelt: Denn immer gibt's ein heilig Tier, Das der Prophet gestreichelt.

Die Heiligkeit des Tieres im Islam ist Goethes Übertreibung. Zumindest stören Katzen - im Gegensatz zu Hunden und Eseln - nicht die rituelle Reinheit. So habe der Prophet kein Problem darin gesehen, sich vor dem Gebet mit Wasser zu waschen, von dem zuvor eine Katze getrunken hat. "Sie umkreisen Euch in Euren Wohnungen." Mit diesem berühmten Spruch erklärte Mohammed die Katzen quasi zu natürlichen Mitgliedern des muslimischen Haushalts.

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