"Welcome 2 America" von Prince:Entwarnung

"Welcome 2 America" von Prince: Konnte durchaus gut zwischen Populärem und Schrulligem unterscheiden: Prince Rogers Nelson.

Konnte durchaus gut zwischen Populärem und Schrulligem unterscheiden: Prince Rogers Nelson.

(Foto: AFP)

Das Pop-Genie Prince kämpfte zeitlebens damit, als Rund-um-die-Uhr-Inspirierter viel zu viel Material zu produzieren. Nun erscheint wieder Unveröffentlichtes. Geht das noch lang gut?

Von Joachim Hentschel

Das letzte Konzert seines Lebens gab Prince am 14. April 2016 im Fox Theater in Atlanta. Er war damals auf einer Tour, die uncharakteristisch für ihn war: ohne Band und Sängerinnen, ohne Revue-Überbau und die Möglichkeit zu fluoreszierenden Gesten. Prince kam allein auf die Bühne, setzte sich ans Klavier. Sang 90 Minuten lang vor einer Leinwand mit kaleidoskopischen Farbspielen. Angeblich gab es bei keinem Termin einen Ablaufplan. Er spielte, was der mit Afrofrisur, Bandana und Isaac-Hayes-Sonnenbrille ausgestattete Heilige Geist ihm ins Ohr flüsterte. Jedes Konzert war anders.

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