40 Jahre „Purple Rain“:Du wirst bekloppt

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„Geliebte Anwesende, wir haben uns heute hier versammelt, um etwas gemeinsam zu überstehen: das Phänomen namens Leben.“ Prince während der „Purple Rain“-Tour in Cincinnati, Ohio. (Foto: Rob Burns/AP)

Geilheit, Raserei, in Ewigkeit: Mit „Purple Rain“ lässt Prince im Juni 1984 den Wahnsinn von der Kette. Zum Jubiläum einer bis heute mehr als erstaunlichen Wegmarke der Popkultur.

Von Joachim Hentschel

Wenn es losgeht, gucken die Leute erst mal blöd. Offenbar ist das die normale Reaktion, der zu erwartende Effekt, und zumindest teilweise kann man den Eindruck faktisch untermauern. Denn es gibt viele Videos im Netz, die gezielt dokumentieren, was Menschen gesagt und getan und, vor allem: wie sie geschaut haben, als sie „Purple Rain“ von Prince zum ersten Mal hörten. Und es ist lustig anzusehen, wie ein 40 Jahre altes Album heute noch immer die gleichen Reaktionen auslöst wie in der seltsamen, fernen Zeit, in der es ganz neu war.

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