Natürlich ist die Geschichte absolut märchenhaft, aus Hollywood, im Jahr 1989: Einige prominente und erfolgreiche (und teure) Superstars, Meg Ryan, Jennifer Jason Leigh, Michelle Pfeiffer, lehnten die Rolle damals ab, sie sei zu grob, zu krass. Eine Straßendirne, die einen Millionär als Kunden bedient (Richard Gere!) und dann naiv, ganz große Oper, ein respektables Happy End mit ihm hinkriegt. Das Studio verpflichtete also die junge, noch nicht so namhafte Julia Roberts, für grade mal 300 000 Dollar, der Film selbst kostete läppische 14 Millionen und spielte weltweit mehr als 400 Millionen ein. Und machte Julia Roberts zum Superstar: „Pretty Woman“.
FilmSuperstar Julia Roberts nimmt sich eines heiklen Themas an
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In „After the Hunt“ geht es um „Me Too“. Zu gewagt? Aber die Schauspielerin ist eben schon lange über das moderne Märchen „Pretty Woman“ hinausgewachsen, mit dem ihre Weltkarriere 1989 begann.
Von Fritz Göttler
