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Preise:Ehre für bayerische Kameramänner

Die bayerische Filmbranche hat bei der Gala zum 29. Deutschen Kamerapreis besonders gut abgeschnitten: Gleich mehrere Bildgestalter wurden kürzlich in Köln für ihre herausragenden Leistungen geehrt. Für die beste Kamera bei einem Kinospielfilm wurde Christopher Aoun ausgezeichnet. Der Libanese, Jahrgang 1989, ist Absolvent der Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF) und überzeugte die Jury mit seiner Arbeit für das Oscar-nominierte Drama "Capernaum - Stadt der Hoffnung". Auch der junge HFF-Kollege Karl Kürten, Jahrgang 1991, durfte sich freuen: Er siegte in der Kategorie Kurzfilm ("I Grew A Statue"). Ebenfalls Grund zu jubeln hatte David Luther, geboren 1972 in München. Er gewann den Preis für seine Kamera bei der Serie "Das Boot - Staffel 1, Episode 6". In der Kategorie "Journalistische Kurzformate" konnte sich der Mittelfranke und BR-Mitarbeiter Thomas Wittmann, Jahrgang 1973, durchsetzen ("Wir in Bayern: Die hohe Küche - Hündeleskopfhütte"). Der Ingolstädter Filmeditor Stefan Stabenow, Jahrgang 1971, erhielt den Deutschen Kamerapreis, der auch Schnittleistungen würdigt, für das TV-Drama "Unser Kind". Insgesamt wurden acht Kameramänner und -frauen sowie drei Editorinnen und Editoren gewürdigt.

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