Porträt:Abschied vom Marathon-Mann

Lesezeit: 6 min

Porträt: „Die Theater versuchen krampfhaft, hip und jung zu sein“, sagt Luk Perceval: „Ich hingegen habe ein extremes Bedürfnis nach Zeit auf der Bühne.“

„Die Theater versuchen krampfhaft, hip und jung zu sein“, sagt Luk Perceval: „Ich hingegen habe ein extremes Bedürfnis nach Zeit auf der Bühne.“

(Foto: imago)

Der Belgier Luk Perceval gilt als Langstreckenläufer unter den Theaterregisseuren. Nach 18 Jahren verlässt er Deutschland, dankbar, aber auch ernüchtert.

Von Christine Dössel

Luk Perceval ist in der Halle des Hamburger Hotels sofort als Künstler auszumachen. Das liegt nicht nur an seinem fast priesterlichen Outfit ganz in Schwarz und an dem markanten Hut, den er auch während des Gesprächs nicht abnimmt; es liegt auch an seinem sanften Blick und an der Ruhe, die er ausstrahlt, an seiner, ja: Aura. Der Belgier Luk Perceval ist Yoga- und Meditationslehrer, vielleicht macht es das - ein vom Katholizismus zum Buddhismus konvertierter Sinnsucher, dem man auf Anhieb einen tieferen Atem anzumerken meint.

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