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Bühnenjubiläum: 40 Jahre:"Altwerden heißt zu erkennen: Es ist komplizierter"

"Der Gerhard war für uns der wahre Punk": Michael Well, Andreas Meurer, Gerhard Polt, Stofferl Well und Michael Breitkopf (von links).

(Foto: Stephan Rumpf)

Gerhard Polt, Stofferl Well und Michael Breitkopf und Andreas Meurer von den Toten Hosen über die geschrumpfte Satirefähigkeit der Linken und die Bürde, politisch korrekt zu sein.

Interview von Titus Arnu und Alex Rühle

Ein Hinterzimmer im Münchner Augustiner-Stammhaus. Gerhard Polt, Stofferl Well, Michael Breitkopf und Andreas Meurer debattieren darüber, wo sie nachher essen gehen. Die Musiker der Toten Hosen und die Kabarettisten kennen sich seit den Achtzigerjahren, die Wells und Polt blicken sogar auf 40 gemeinsame Jahre zurück. An diesem Samstag erscheint bei JKP eine Jubiläums-CD mit altbekannten Nummern, teils begleitet von den Toten Hosen (Gerhard Polt und die Well-Brüder - 40 Jahre). Im Augustiner aber fordert Polt alle intensiv auf, erst mal eine Butterbreze zu essen. "Essen und Trinken war mit Gerhard und Stofferl immer am wichtigsten", sagt Michael Breitkopf. "Egal, wo wir hinkamen, denen war der Soundcheck wurst, die Bühne egal, immer erst mal: Wo gehen wir nachher essen?"

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