Polizei und RechtsextremismusStigma Uniform

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"Mehr Polizei ist immer auch ein Ausdruck, davon, dass die Kommunikationsfähigkeit in einer Gesellschaft abgenommen hat."
"Mehr Polizei ist immer auch ein Ausdruck, davon, dass die Kommunikationsfähigkeit in einer Gesellschaft abgenommen hat." Boris Roessler/dpa

Der Historiker Klaus Weinhauer über Rechtsextremismus bei der Polizei, was sich in den letzten Jahrzehnten dort verändert hat, und warum staatliche Ordnungskräfte auch ohne Waffe unterwegs sein sollten.

Von Jens Bisky und Christian Rabe

Meldungen über rechtsextreme Umtriebe unter hessischen Polizisten haben das Vertrauen in die Polizei erschüttert. Aber was verändert dieser noch nicht aufgeklärte Skandal? Was ist daran neu? Wie steht es um das Verhältnis von Polizei und Öffentlichkeit, die einerseits Härte, andererseits Liberalisierung von der Polizei erwartet? Kann man beides haben? Der Historiker Klaus Weinhauer ist einer der besten Kenner der Polizeigeschichte. Mit einer Arbeit zur Geschichte der bundesrepublikanischen Schutzpolizei wurde er habilitiert. Er forscht zum Wandel der Staatlichkeit, beschäftigt sich mit Fragen der inneren Sicherheit, mit Jugenddelinquenz und Terrorismus. Wir trafen ihn an der Uni Bielefeld.

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