SZ-Podcast "Auf den Punkt" Verbrüderung vor den Flammen von Notre-Dame

Die Umarmung von Präsident Macron und dem Pariser Bischof vor den Trümmern von Notre-Dame zeigt: Die Kluft zwischen Kirche und weltlicher Macht in Frankreich ist kleiner geworden.

Mit dem Weltkulturerbe Notre Dame sind mehr als 800 Jahre europäischer Kultur in Flammen aufgegangen. Diese Kathedrale ist, oder war, mehr als eine profane Kirche: Salbungsort des Engländers Heinrich VI. zum französischen König. Der Ort, an dem Napoleon sich selbst zum Kaiser krönte und heiratete. Und Schauplatz der Staatsbegräbnisse der Präsidenten de Gaulle und Mitterand.

Notre-Dame ist ein Ort der französischen Einheit, sagt der SZ-Kulturjournalist Joseph Hanimann in Paris. Die Umarmung von Präsident Macron und dem örtlichen Bischof vor den Trümmern zeige eine "Verbrüderung vor den Flammen". Die Kluft zwischen Kirche und weltlicher Macht sei kleiner geworden.

Weitere Themen: Böhmermann-Klage gegen Merkel abgewiesen, hohe Strafe für AfD, Beinahe-Absturz von Bundeswehr-Jet.

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Architektur Volks-Kirche

Brandkatastrophe in Notre-Dame

Volks-Kirche

Notre-Dame ist nicht einfach ein Wahrzeichen. Sie ist eine Kathedrale, die die Empfindungen des Volkes vom Erhabenen bis zum Skurrilen und Monströsen aufnimmt und vielfach verstärkt zurückwirft.   Von Joseph Hanimann

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