SZ-Podcast "Auf den Punkt" Werk oder Wrack? Die Biennale in Venedig

Die Biennale in Venedig ist eröffnet. Die 58. Schau zeitgenössischer Kunst ist sehr politisch. Besonders die Ausstellung eines untergegangenes Flüchtlingsboot ist höchst umstritten.

Die 58. Biennale in Venedig ist eröffnet. Die größte Schau für zeitgenössische Kunst neben der Documenta in Kassel ist 2019 ungewöhnlich politisch. Viele der Bilder, Installationen und Skulpturenerzählen vom **Meer **- als politisch vermintes Gebiet.

Zum Beispiel steht dort das tunesische Flüchtlingsboot "Barca Nostra". Als es 2015 vor Lampedusa havarierte, starben mehr als 800 Menschen. Nun hat es der Schweizer Künstler Christoph Büchel in den Hafen Venedigs verfrachtet. Politik hin oder her, aber "das ist blanker Voyeurismus", kritisiert SZ-Kultur-Redakteurin, Catrin Lorch. "Das ist ein Sarg, aber kein Kunstwerk."

Weitere Themen: China erhöht Zölle auf US-Produkte im Wert von 60 Milliarden Dollar, Schweden nimmt Ermittlungen gegen Assange wieder auf, Charite bestattet sterbliche Überreste von NS-Opfern.

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Kunst Ein Totenschiff, das zum Voyeurismus zwingt Bilder

Biennale in Venedig

Ein Totenschiff, das zum Voyeurismus zwingt

Auf der Biennale sind gehäkelte Korallen, Schrott aus Luxusjets und immer wieder das Meer als Motiv zu sehen. Und ein Kunstwerk, das hier nicht hergehört.   Von Catrin Lorch