Wiederkehr des PlattenbausZu links, zu rechts, zu ostig?

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Alle RAF-Aussteiger, die in der DDR untergetaucht waren, wohnten in Plattenbauten: Blick in die Potsdamer Ausstellung „Wohnkomplex. Kunst und Leben im Plattenbau.“
Alle RAF-Aussteiger, die in der DDR untergetaucht waren, wohnten in Plattenbauten: Blick in die Potsdamer Ausstellung „Wohnkomplex. Kunst und Leben im Plattenbau.“ Jens Ziehe/Photographie

Die „Platte“ kämpft seit Jahrzehnten gegen ihr problematisches Image. Warum? Eine Ausstellung in Potsdam sucht Antworten in der Kunst – zu einer Zeit, in der selbst die Bauministerin wieder auf den Geschmack von Massenwohnungsbau kommt.

Von Peter Richter

Wie wirbt man als Bauministerin für den Plattenbau, ohne Plattenbau zu sagen? Verena Hubertz, geboren in Trier, hat es diese Woche damit versucht, dass sie von modularem Bauen sprach – und vorsichtshalber sofort in die Defensive ging: „Es gibt viele Vorurteile – langweilig, eintönig, Plattenbau 2.0. Aber so ist es nicht. Er ist mehr als das.“

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