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Recherche in der Geschichte des Piper-Verlags:Der Meergott und die Geheimdienste

Bruno Brehm

Heute wenig bekannt, aber einer der erfolgreichsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts: Bruno Brehm.

(Foto: SZ Photo)

Wie der SS-Mann Wilhelm Höttl, der Erfolgsautor Bruno Brehm und der Münchner Piper-Verlag in den Fünfzigerjahren als Geldwaschanlage funktionierten. Eine Recherche über eine besondere Episode der deutschen Verlagsgeschichte.

Wenn sie die Kinder aus Salzburg und aus Wien brachten, mit schlechten Noten, ungebärdig oder vielleicht bloß lästig, nahm er sie gern in seine Schule auf. Am Altausseer See war die Luft gut, die Berge strahlten so schön, und bei entsprechendem finanziellen Einsatz der Eltern musste bei ihm niemand sitzen bleiben. Schon Hofmannsthal und Schnitzler waren hier zur Sommerfrische gewesen, Sigmund Freud nahm den Spazierstock und wanderte hoch hinauf in die Berge. Nirgendwo sonst in Österreich konnte Mahler wegen Alma so unglücklich sein.

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