Porträt Piotr BeczalaAuf sicherem Boden

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Standfester in der Tradition und der Moderne: Piotr Beczala als Lohengrin bei den Bayreuther Festspielen.
Standfester in der Tradition und der Moderne: Piotr Beczala als Lohengrin bei den Bayreuther Festspielen. Enrico Nawrath/Bayreuther Festspiele

Piotr Beczala ist einer der gefragtesten Operntenöre weltweit. Diesen Sommer brillierte er als Lohengrin in Bayreuth und mit italienischem Verismo in Salzburg.

Von Helmut Mauró

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Am Tag nach der Vorstellung von Richard Wagners „Lohengrin“ scheint über dem Grünen Hügel die Sonne, die lieblich geschwungene Landschaft zieht den Blick ins Weite. Ein dunkler SUV mit Schweizer Kennzeichen schleicht den Hügel herauf, am Steuer der polnisch-österreichisch-schweizerische Tenor Piotr Beczala, einer der Gefragtesten seines Fachs. Für viele Opernfans ist er der lyrisch-dramatische Tenor schlechthin. Gut gelaunt blinzelt er in den Himmel. Im Gastgarten des nahe gelegenen Italieners müssen erst mal Tische und Stühle trocken gewischt werden. Beczala wirkt anders als auf der Bühne sportlich durchtrainiert, spricht ohne Opernsängergesäusel, mal amüsiert, in der Sache ernst.

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