PopGekommen, um uns zu retten

Lesezeit: 4 Min.

Phoebe Bridgers: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass du tot bist. Aber du bist es, jeden Tag.“
Phoebe Bridgers: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass du tot bist. Aber du bist es, jeden Tag.“
Olof Grind

Phoebe Bridgers, die unheimliche Meisterin der Melancholie, die in die Herzen ihrer Hörer hinabklettert und dort Verborgenes freilegt, hat ein neues Album. Es ist das vielleicht beste des Jahres.

Von Leon Frei

SZ bei Google bevorzugen

„F*** you, Phoebe Bridgers“, brüllt er schluchzend in den Fahrtwind. Wann hatte er zuletzt so viel gespürt, wie in diesem Moment, auf dem Fahrrad durch eine amerikanische Vorstadt? Gerade hatte ihm Harrison Ford, sein Therapeutenkollege, den Rat gegeben, sich endlich seiner Trauer zu stellen. Völlig offensichtlich, dass es dafür einen Soundtrack braucht. Völlig offensichtlich auch, dass der von Phoebe Bridgers kommen muss, dieser unheimlichen Meisterin der Melancholie, die durch die Ohren tief in die Herzen ihrer Hörer hinabklettert und dort Verborgenes freilegt. Der Song hieß „I Know The End“ und hielt, was er versprach.

Zur SZ-Startseite

Pop
:Lass die Gänseblümchen sprießen

Blumige Mordmetaphern, der Flow eines quirligen Jazz-Trompeters: Wer in diesem Jahr nur einen neuen Lieblingsrapper entdecken möchte, sollte sicherstellen, dass es sich um Prof handelt.

SZ PlusVon Jakob Biazza

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: