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Überlebensgroß: Phish bei einem Auftritt 2024 in „The Sphere“, Las Vegas.
Überlebensgroß: Phish bei einem Auftritt 2024 in „The Sphere“, Las Vegas. (Foto: IMAGO/Alive Coverage / Avalon/Avalon.red)

Den sagenhaften Schlachtenbummler-Kult um die US-Rockband „Phish“ versteht man nur bei ihren Liveauftritten. Erfahrungsbericht eines Neulings, der nicht mitreden darf – weil ihm noch etwa 50 Konzerte fehlen.

Von Boris Herrmann, Philadelphia

An einem Mittwochabend, neulich in Philadelphia, stiegen Trey Anastasio und Mike Gordon während der Zugabe auf die Trampoline. Mit ihrer Band Phish hatten sie das Publikum schon fast dreieinhalb Stunden lang vorzüglich unterhalten, jetzt fehlten nur die letzten Improvisationsumdrehungen von „You Enjoy Myself“, einem ihrer Klassiker. Anastasio trug seine schwere Paul-Languedoc-Gitarre um den Hals, Gordon seinen sechssaitigen Bass, die beiden schauten sich kurz an, drei, vier, und dann hüpften sie gemeinsam los.

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