Unter den Stillen ist Peter Stamm einer der Stillsten. Viel Aufhebens macht er nicht um sich. Sondern er erzählt seit seinem Debütroman „Agnes“ von 1998 das Zwischenmenschliche nach. Zum Glück für seine Geschichten ist er ein durchaus ironischer Mensch, denn einfach nur traurig sein mit Peter Stamm hätte sich über die Jahre hinweg erschöpft.
Literatur„Menschen haben keine Wurzeln, sie haben Beine“
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Was ist echt an der Gegenwart, was ist nur gespielt? Man sollte sich nie sicher sein, erzählt Peter Stamm, der Schweizer Meister des Unausgesprochenen, in den neun neuen Geschichten seines Bandes „Auf ganz dünnem Eis“.
Von Nora Zukker

Prix Goncourt:Die Liebe fest verkapselt
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