Interview mit Peter Sloterdijk„Größe, nach der man strebt, ist immer ein Missverständnis“

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Peter Sloterdijk bei einer Tagung im Schloss Elmau.
Peter Sloterdijk bei einer Tagung im Schloss Elmau. Mark Siaulys Pfeiffer

Was die gegenwärtige Weltlage mit Platon und dem „Du darfst“-Zwiebelhackbraten zu tun hat: Ein Gespräch mit dem Philosophen Peter Sloterdijk, das zu einem erstaunlich hoffnungsvollen Bekenntnis führt.

Interview von Jens-Christian Rabe

Unter den Zeitdiagnostikern ist der Philosoph Peter Sloterdijk traditionell der realistisch kühle Psychopolitiker. In seinem neuen Buch „Der Fürst und seine Erben – Über große Männer im Zeitalter der gewöhnlichen Leute“ (Suhrkamp) stellt er mit Niccolò Machiavelli die „Fürstenfrage“. Nicht aber als Berater der Herrscher, sondern als Analytiker der Beherrschten. Seine Beobachtung: Wir Bürger der (liberal-)demokratischen Welt sind angesichts der gegenwärtigen Herausforderungen auf fatale Art unversöhnt mit unserem Bedürfnis nach Macht und mächtigen Herrschern.

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SZ PlusVon Jens-Christian Rabe

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