LiteraturBitte nicht nach Dienstschluss persönlich werden!

Lesezeit: 4 Min.

Peter Licht ist ein begnadeter Hinhörer, auch im kommunikativen Nonsense des Digitalzeitalters.
Peter Licht ist ein begnadeter Hinhörer, auch im kommunikativen Nonsense des Digitalzeitalters. (Foto: Christian Knieps)

Peter Licht ist der lustigste liebenswürdige Gesellschaftskritiker des Landes. In seinem Buch „Wir werden alle ganz schön viel ausgehalten haben müssen“ geht es um Köln, Konsum und Kommissare.

Von Jens-Christian Rabe

In größeren Teilen des jüngeren oder immerhin noch nicht ganz alten deutschen Bildungsbürgertums wurde Peter Licht in den Nullerjahren weltberühmt mit seinem „Lied vom Ende des Kapitalismus“ („Der Kapitalismus, der alte Schlawiner/Ist uns lang genug auf der Tasche gelegen“). Unter den Beobachtern unserer seltsamen Zeit ist der Schriftsteller, Essayist, Sänger und Songwriter seither so etwas wie der womöglich lustigste liebenswürdige Gesellschaftskritiker. Wobei „Gesellschaftskritik“ für die poetische Dialektik Peter Lichts vielleicht nicht das richtige Wort ist. Oder nicht ganz. Also womöglich nur zu einem Teil. Keinem ganz unerheblichen Teil, das nicht, aber doch... Moment.

Zur SZ-Startseite

Aldous Huxley: „Zeit der Oligarchen“
:Klimawandel, Überwachung und, ja, Trump

Auf knapp 100 Seiten, verfasst kurz nach Kriegsende, hat der britische Autor Aldous Huxley die Krisen der Gegenwart vorweggenommen. Endlich wurde „Zeit der Oligarchen“ wiederentdeckt.

SZ PlusVon Gustav Seibt

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: