In größeren Teilen des jüngeren oder immerhin noch nicht ganz alten deutschen Bildungsbürgertums wurde Peter Licht in den Nullerjahren weltberühmt mit seinem „Lied vom Ende des Kapitalismus“ („Der Kapitalismus, der alte Schlawiner/Ist uns lang genug auf der Tasche gelegen“). Unter den Beobachtern unserer seltsamen Zeit ist der Schriftsteller, Essayist, Sänger und Songwriter seither so etwas wie der womöglich lustigste liebenswürdige Gesellschaftskritiker. Wobei „Gesellschaftskritik“ für die poetische Dialektik Peter Lichts vielleicht nicht das richtige Wort ist. Oder nicht ganz. Also womöglich nur zu einem Teil. Keinem ganz unerheblichen Teil, das nicht, aber doch... Moment.
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Peter Licht ist der lustigste liebenswürdige Gesellschaftskritiker des Landes. In seinem Buch „Wir werden alle ganz schön viel ausgehalten haben müssen“ geht es um Köln, Konsum und Kommissare.
