Im letzten Satz seines Buches "Formen des Realismus: Theodor Fontane" (1964) sprach Peter Demetz mit Blick auf die Gesellschaftsromane Fontanes vom "sanften Gesetz einer wiederkehrenden Formalität der eigenen Lebensart, die ein spielerisch-freies Leben schützt und offenbart". In dem Satz steckte eine Utopie und zugleich, wahrscheinlich absichtslos, ein kleines Selbstporträt des Verfassers.
Nachruf auf Peter DemetzEin amerikanischer Europäer
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Er wurde in Prag geboren und lehrte in Yale: Der Literaturwissenschaftler Peter Demetz ist im Alter von 101 Jahren gestorben.
Von Lothar Müller
