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Politische Kunst:"Es geht um den Wert antifaschistischer Arbeit"

Onlinerechte: ja
Beschreibung: Ausstellung Chemnitz Antifa
Credit: Lars Bösch

Kopie eines Einkaufswagens, der vielleicht eine Tatwaffe war. Ob er als Exponat wirklich harmlos ist?

(Foto: Lars Bösch)

Bei der Chemnitzer Stadt-Kunst-Schau "Gegenwarten/Presences" stellt auch das Kollektiv Peng! aus. Die Sprecherin Nika Blum erläutert ihre Haltung zu Originalen in der Kunst und dem Nutzen der Antifa.

Interview von Catrin Lorch

Es ist ein Sommer, in dem neben Ausstellungen auch sehr viele Biennalen abgesagt wurden. Insofern ist "Gegenwarten / Presences", eine Stadtkunstschau, die am heutigen Donnerstag in Chemnitz eröffnet, schon eine Überraschung. Mehr als zwanzig Künstler wurden eingeladen, sich Gedanken über "ortsspezifische" Skulpturen zu machen, über Installationen, Performances und "Interventionen". Einer der Beiträge sieht eher konservativ aus. In den Kunstsammlungen steht eine lange Reihe weißer Sockel, die wie eine Reihe Ready-Mades in der Tradition von Marcel Duchamp wirken. "Antifa - Mythos und Wahrheit" ist ein Werk von Peng!, einem Medienkollektiv, das mit umstrittenen politischen Aktionen bekannt wurde. Als Künstlergruppe hatte sich Peng! bislang nicht unbedingt hervorgetan. Nika Blum, die Sprecherin des Kollektivs, erklärt, warum ein abgebrannter Einkaufswagen Kunst ist.

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