Autobiografie von Patti SmithDie große Reisende

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Patti Smith 2018 beim Way Out West festival in Göteborg.
Patti Smith 2018 beim Way Out West festival in Göteborg. (Foto: Valeria Magri/ZUMA Press Wire/IMAGO)

Wenn die Einschläge näher kommen, die Todesfälle und späten Erkenntnisse, dann ist sie bereit: Das neue Memoir der Punkrock-Ikone Patti Smith ist berückend unsentimental.

Von Joachim Hentschel

Eine der großartigsten Szenen in Patti Smiths insgesamt ziemlich großartigem neuen Buch erzählt davon, wie sich die Heldin mit einer riesigen Schildkröte unterhält. Zu der Zeit ist sie noch relativ jung, fünf oder sechs Jahre alt. Geht morgens wie Klein-Rotkäppchen durch den Wald, nahe ihrem damaligen Elternhaus in Philadelphia, um in die Vorschule zu kommen. Die kleine Patti bleibt an einem Teich stehen, einem der geheimen Zufluchtsorte, die sie als fantasiebegabtes Kind so liebt. Und erlebt dort, wie eine große, furchige Schnappschildkröte langsam aus dem Wasser kommt, vor ihr stehen bleibt und sie bedeutungsvoll anstarrt.

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