Oberammergau„Ich will, dass die Figur Jesus auch 2030 noch was zu sagen hat“

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Abdullah Karaca war bereits mit elf Jahren bei den Passionsspielen dabei.
Abdullah Karaca war bereits mit elf Jahren bei den Passionsspielen dabei. Sebastian Beck

Abdullah Karaca fordert seinen Mentor Christian Stückl heraus und bewirbt sich um die Leitung der traditionsreichen Passionsspiele. Dabei geht es dem Regisseur nicht um den Konkurrenzkampf, sondern um Gemeinsamkeiten.

Von Christiane Lutz

Abdullah Karaca erinnert sich, wie er im Jahr 2000 zum ersten Mal bei den Passionsspielen dabei war. Als elfjähriger Junge zog er hinter Jesus in Jerusalem ein und wollte diesen unbedingt berühren, wie alle Kinder immer den Heiland berühren wollten. Dieses Erlebnis ist 24 Jahre her. Heute ist Karaca, 1989 in Garmisch-Partenkirchen als Kind türkischer Eltern geboren, Regisseur und zweiter Spielleiter der Passionsspiele Oberammergau, jenes weltberühmten Theaterspektakels über die letzten Tage im Leben von Jesus, das alle zehn Jahre stattfindet. Aber nicht nur das: Abdullah Karaca tritt an, die Passionsspiele 2030 zu leiten. Er würde damit seinen Mentor und den derzeitigen Spielleiter Christian Stückl ablösen.

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