50. Todestag von Pier Paolo PasoliniEr hasste alles, was heute woke ist

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„Ich sagte ihnen nichts, ja ich sagte ihnen nicht mal genau, welche Figuren sie spielen“: Pier Paolo Pasolini, hier bei Dreharbeiten in Rom 1962, über seine Arbeit mit Schauspielern.
„Ich sagte ihnen nichts, ja ich sagte ihnen nicht mal genau, welche Figuren sie spielen“: Pier Paolo Pasolini, hier bei Dreharbeiten in Rom 1962, über seine Arbeit mit Schauspielern. UPI/dpa

Und viele hassten ihn: Der italienische Regisseur Pier Paolo Pasolini wurde verdrängt, gejagt, bedroht. Dabei war er der vielleicht letzte Zauberlehrling des Kinos. Eine Verneigung zum 50. Todestag.

Von Fritz Göttler

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Ein Unfall im Kosmos war eins der schlimmsten Erlebnisse im Leben von Pier Paolo Pasolini. Und ebenso, nach dem kosmischen Unfall, heißt ein Konvolut von Gedichten, das erst Jahre nach seinem Tod im Nachlass gefunden und darauf posthum veröffentlicht wurde: 112 Sonette, die er zwischen 1971 und 1973 schrieb. Der Titel ist lapidar und pathetisch zugleich, mit dem Unfall ist das plötzliche Ende der Beziehung zu Ninetto Davoli gemeint.

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Wer ermordete Pier Paolo Pasolini?
:Der Cold Case von Ostia

Wurde der italienische Filmemacher Pier Paolo Pasolini von einem minderjährigen Stricher ermordet? Von drei Sizilianern mit Eisenketten? So unklar die Umstände seines Todes vor 50 Jahren sind, so heilig ist den Italienern heute sein Andenken. Ein Besuch.

SZ PlusVon Marc Beise, Rom

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