„Hoffe“ von Papst FranziskusGute Lektüre, Gott sei Dank

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Papst Franziskus: als Ich-Erzähler ein Menschenfreund mit sympathischen Charakterschwächen.
Papst Franziskus: als Ich-Erzähler ein Menschenfreund mit sympathischen Charakterschwächen. TIZIANA FABI

Besser als Merkels „Freiheit“ und Steinmeiers „Wir“? Aber allemal. Der Papst berichtet in seiner Autobiografie aus einem bewegten Leben, und man lässt sich vom Erzähler Franziskus erstaunlich gerne an die Hand nehmen.

Von Hilmar Klute

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Es gibt von Jorge Luis Borges einen kleinen Aufsatz über die Hölle, in dem der große argentinische Dichter der Frage nachgeht, wie lange ein Sünder wohl durchschnittlich dort unten zu schmoren habe – für überschaubare Zeit oder etwa auf ewig? Borges selbst meint, bei uns Menschen sei grundsätzlich „das Haarsträubende“ denkbar, warum also nicht auch die unbegrenzte Dauer der Hölle. Da sei allerdings eine Sache: Es verstoße gegen die Religion, an die ewige Verdammnis zu glauben.

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