LiteraturBitte unbedingt lesen

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„Das weiße Blatt Papier, dem meine Mutter alles geopfert hat, ihr Kind, ihre Ehen, ihre Sicherheit und zuletzt auch ihr Leben, musste sie teuer bezahlen“: der Regisseur Oskar Roehler.
„Das weiße Blatt Papier, dem meine Mutter alles geopfert hat, ihr Kind, ihre Ehen, ihre Sicherheit und zuletzt auch ihr Leben, musste sie teuer bezahlen“: der Regisseur Oskar Roehler.
Imago/Robert Schmiegelt

Oskar Roehlers kleiner, gemeiner Roman „Das weiße Blatt Papier“ ist eine Abrechnung mit den Irrungen und Wirrungen einer Kindheit in einem Themenpark namens Westdeutschland.

Von David Steinitz

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Als Teenager ernährte sich Oskar Roehler hauptsächlich von Haribo und Heidegger. Natürlich mit den entsprechenden Folgen für Zähne und Geist. Die Gummibärchen stammten vom Edeka, das Gedankengut aus „Sein und Zeit“. Und wenn der junge Roehler nicht aß oder las, onanierte er, und wer wissen will, wie oft pro Tag, der muss „Das weiße Blatt Papier“ lesen.

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