Den wichtigsten, politisch relevantesten Satz des Abends sagte bei der diesjährigen Oscar-Verleihung keiner der großen Stars. Er kam nicht von dem Regisseur Paul Thomas Anderson, dessen „One Battle After Another“ sechs Preise gewann; nicht von der als beste Hauptdarstellerin ausgezeichneten Jessie Buckley, die für „Hamnet“ gewann, und nicht vom besten Hauptdarsteller Michael B. Jordan („Blood & Sinners“). Ein eher unbekannter Dokumentarfilm-Regisseur sagte ihn, David Borenstein: „Man verliert sein Land durch viele kleine Akte der Beihilfe.“ Durch „acts of complicity“, in denen Bürger schweigen, sich angepasst verhalten, obwohl bereits Schreckliches passiert.
OscarsGeht in Hollywood die Angst um?
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Politische Statements suchte man bei der Oscar-Verleihung vergebens. Dafür waren die Filme eindeutig positioniert. Doch auch das könnte bald vorbei sein.
