Academy-AwardsOscars 2026: Alle Gewinner im Überblick

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Jubel beim Cast, Regisseur und Mitwirkenden von „One Battle After Another“. Der Film wurde als „Bester Film“ bei den Oscars 2026 ausgezeichnet.
Jubel beim Cast, Regisseur und Mitwirkenden von „One Battle After Another“. Der Film wurde als „Bester Film“ bei den Oscars 2026 ausgezeichnet. PATRICK T. FALLON/AFP

Bei der 98. Oscar-Verleihung haben vor allem zwei Filme abgeräumt. In unserer Übersicht sehen Sie, wer eine Trophäe gewonnen hat. Ein Kuriosum gab es in der Kategorie „Kurzfilm“.

Von Michael Schnippert

Gold und Glamour in Hollywood. Bei der 98. Oscar-Verleihung am 15. März Ortszeit räumten vor allem zwei Filme ab: „One Battle After Another“ (13 Nominierungen) und „Blood & Sinners“ (16 Nominierungen) gewannen sechs beziehungsweise vier Trophäen. Ebenfalls ein Gewinner des Abends war „Frankenstein“. Der Science-Fiction-Horror-Film von Guillermo del Toro holte drei Oscars.

Host Conan O’Brien startete mit einem kleinen Seitenhieb gegen Timothée Chalamet und dessen Aussage zu Ballett und Oper, Ex-Oscar-Moderator Jimmy Kimmel präsentierte die beiden Dokumentations-Kategorien und teilte gegen US-Präsident Donald Trump aus – und den US-Sender CBS.

Geschichte schrieben „Sentimental Value“, das den ersten Oscar als „Bester Internationaler Film“ für Norwegen holte, und Autumn Durald Arkapaw, die als erste Frau in der Kategorie „Beste Kamera“ ausgezeichnet wurde. Der deutsche Film „In die Sonne schauen“ hatte es am Ende nicht in die fünf nominierten Filme geschafft.

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Ein Überblick über alle Gewinner, Siegerinnen und Nominierungen in den 24 Kategorien.

Bester Film: „One Battle After Another

Der beste Film bei den Oscars 2026 ist „One Battle After Another“. Es war der insgesamt sechste Oscar für den Action-Film.

  • Blood & Sinners
  • Bugonia
  • „F1“
  • Frankenstein
  • Hamnet
  • „Marty Supreme“
  • One Battle After Another
  • Sentimental Value
  • The Secret Agent
  • Train Dreams“

Bester Hauptdarsteller: Michael B. Jordan in „Blood & Sinners“

Michael B. Jordan erinnerte daran, dass sein Vater aus Ghana geflohen ist.
Michael B. Jordan erinnerte daran, dass sein Vater aus Ghana geflohen ist. Mike Blake/REUTERS

Erste Nominierung, erster Oscar: Michael B. Jordan gewann die Trophäe für seine Leistungen in „Blood & Sinners“. Schlechte Nachricht für alle Chalamet-Fans: er geht wieder ohne goldene Statue nach Hause.

  • Timothée Chalamet in „Marty Supreme“
  • Leonardo DiCaprio in „One Battle After Another“
  • Ethan Hawke in „Blue Moon
  • Wagner Moura in „The Secret Agent“

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Beste Hauptdarstellerin: Jessie Buckley in „Hamnet“

„Hamnet“ wurde am Oscar-Abend zumindest einmal ausgezeichnet. Jessie Buckley gewann als „Beste Hauptdarstellerin“. In ihrer Rede dankte sie vor allem ihrem Mann und erwähnte ihre acht Monate alte Tochter, die „vermutlich gerade von Milch träumt“. Ihre letzten Worte auf der Bühne sagte die in Irland geborene Buckley auf Gälisch.

  • Rose Byrne in „If I Had Legs I'd Kick You“
  • Kate Hudson in „Song Sung Blue“
  • Renate Reinsve in „Sentimental Value“
  • Emma Stone in „Bugonia“

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Beste Regie: Paul Thomas Anderson für „One Battle After Another“

Paul Thomas Anderson holte mit seinem Film „One Battle After Another“ zwei persönliche Oscars.
Paul Thomas Anderson holte mit seinem Film „One Battle After Another“ zwei persönliche Oscars. Mike Blake/REUTERS

Paul Thomas Anderson wurde in der Kategorie „Beste Regie“ ausgezeichnet. Der Regisseur verantwortete „One Battle After Another“.

  • Ryan Coogler für „Blood & Sinners“
  • Josh Safdie für „Marty Supreme“
  • Joachim Trier für „Sentimental Value“
  • Chloé Zhao für „Hamnet“

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Bester Nebendarsteller: Sean Penn in „One Battle After Another“

Sean Penn konnte nicht vor Ort sein. Oder er wollte nicht? Auf jeden Fall gewann der 65-Jährige einen Oscar als bester Nebendarsteller für seine Rolle in „One Battle After Another“.

  • Benicio Del Toro in „One Battle After Another“
  • Jacob Elordi in „Frankenstein“
  • Delroy Lindo in „Blood & Sinners“
  • Stellan Skarsgård in „Sentimental Value“

Beste Nebendarstellerin: Amy Madigan in „Weapons - Die Stunde des Verschwindens“

Amy Madigan ist die „Beste Nebendarstellerin“.
Amy Madigan ist die „Beste Nebendarstellerin“. Jordan StraussInvision/AP/dpa

Amy Madigan gewann den Oscar als „Beste Nebendarstellerin“, es war die erste Trophäe, die in der Nacht verliehen wurde.

  • Elle Fanning in „Sentimental Value“
  • Inga Ibsdotter Lilleaas in „Sentimental Value"
  • Wunmi Mosaku in „Blood & Sinners"
  • Teyana Taylor in „One Battle After Another“

Bester internationaler Film: „Sentimental Value“ (Norwegen)

Norwegen hat erstmals einen Oscar geholt - und das bei bisher sieben Nominierungen. „Sentimental Value“ von Joachim Trier gewann als „Bester internationaler Film“.

Bestes Originaldrehbuch: Ryan Coogler für „Blood & Sinners“

Ryan Coogler nahm die goldene Statue entgegen für „Blood & Sinners“. Er redete sehr schnell, um allen zu danken, die ihm einfielen - und weil er ein bisschen nervös war.

  • Robert Kaplow für „Blue Moon“
  • Jafar Panahi für „Ein einfacher Unfall“
  • Ronald Bronstein und Josh Safdie für „Marty Supreme“
  • Joachim Trier und Eskil Vogt für „Sentimental Value“

Bestes adaptiertes Drehbuch: Paul Thomas Anderson für „One Battle After Another“

Paul Thomas Andersson gewann den ersten Oscar in seiner Regisseurs-Karriere. Es war die zweite Trophäe für „One Battle After Another“ des Abends.

  • Will Tracy für „Bugonia“
  • Guillermo Del Toro für „Frankenstein“
  • Maggie O'Farrell und Chloé Zhao für „Hamnet“
  • Clint Bentley und Greg Kwedar für „Train Dreams“

Bestes Szenenbild: Tamara Deverell und Shane Vieau für „Frankenstein“

Dritter Oscar für „Frankenstein“ und der erste in der Karriere für Tamara Deverell und Shane Vieau.

  • Fiona Crombie und Alice Felton für „Hamnet“
  • Jack Fisk und Adam Willis für „Marty Supreme“
  • Florencia Martin für „One Battle After Another“
  • Hannah Bleachler und Monique Champagne für „Blood & Sinners“

Bestes Kostümdesign: Kate Hawley für „Frankenstein“

Was für Kostüme in „Frankenstein“ - dafür wurde Kate Hawley mit einem Oscar ausgezeichnet.

  • Deborah L. Scott für „Avatar: Fire and Ash
  • Malgosia Turzanska für „Hamnet“
  • Miyako Bellizzi für „Marty Supreme“
  • Ruth E. Carter für „Blood & Sinners"

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Bester Schnitt: Andy Jurgensen für „One Battle After Another“

Andy Jurgensen, erstmals für die Oscars nominiert, gewann in der Kategorie „Bester Schnitt“. Es war ein weiterer Oscar für „One Battle After Another“.

  • Stephen Mirrione für „F1“
  • Ronald Bronstein and Josh Safdie für „Marty Supreme“
  • Michael P. Shawver für „Blood & Sinners“
  • Olivier Bugge Coutté für „Sentimental Value“

Bester animierter Film: „KPop Demon Hunters

Wenig überraschend siegte mit „KPop Demon Hunters“ in der Kategorie „Bester animierter Film“ ein Film über die beliebte Musikrichtung KPop.

  • „Arco“
  • Elio
  • „Amélie et la Métaphysique des tubes“
  • Zoomania 2

Bester animierter Kurzfilm: „Das Mädchen, das Perlen weinte“

Rasch wurde auch der animierte Kurzfilm prämiert. Hier siegte „Das Mädchen, das Perlen weinte“.

  • „Butterfly“
  • „Forevergreen“
  • „Retirement Plan“
  • „The Three Sisters“

Bestes Casting: Cassandra Kulukundis für „One Battle After Another“

Der erste Oscar für die neue Kategorie ging an Cassandra Kulundis, die für die Zusammensetzung des Casts für „One Battle After Another“ zuständig war.

  • Nina Gold für „Hamnet“
  • Jennifer Venditti für „Marty Supreme“
  • Gabriel Domingues für „The Secret Agent“
  • Francine Maisler für „Blood & Sinners“

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Beste Kamera: Autumn Durald Arkapaw für „Blood & Sinners“

Ein weiterer Oscar für „Blood & Sinners“ und dieses Mal in der Kategorie „Beste Kamera“. Autumn Durald Arkapaw wurde erstmals nominiert und räumte gleich ab. Sie bedankte sich unter anderem auch bei all den Frauen im Saal, weil sie die erste Frau ist, die in dieser Kategorie gewann.

  • Dan Laustsen für „Frankenstein“
  • Darius Khondji für „Marty Supreme“
  • Michael Bauman für „One Battle After Another“
  • Adolpho Veloso für „Train Dreams“

Bestes Make-up und beste Frisuren: Mike Hill, Jordan Samuel und Cliona Furey für „Frankenstein“

Auch in der Kategorie „Bestes Make-up und beste Frisuren“ geht der Film von Guillermo del Toro als Sieger hervor.

  • Ken Diaz, Mike Fontaine und Shunika Terry für „Blood & Sinners“
  • Kyoko Toyokawa, Naomi Hibino und Tadashi Nishimatsu für „Kokuho“
  • Kazu Hiro, Glen Griffin und Bjoern Rehbein für „The Smashing Machine“
  • Thomas Foldberg und Anne Cathrine Sauerberg für „The Ugly Stepsister“

Beste Filmmusik: Ludwig Göransson für „Blood & Sinners“

Ludwig Göransson sprach bei seiner Dankesrede über Musik, die sein Vater schon hörte.
Ludwig Göransson sprach bei seiner Dankesrede über Musik, die sein Vater schon hörte. Chris Pizzello/Invision/AP

Ludwig Göransson bekam seinen insgesamt dritten Oscar in dieser Kategorie. Er komponierte die Filmmusik von „Blood & Sinners“.

  • Jerskin Fendrix für „Bugonia“
  • Alexandre Desplat für „Frankenstein“
  • Max Richter für „Hamnet“
  • Jonny Greenwood für „One Battle After Another“

Bester Song: „Golden“ von Joong Gyu Kwak, Yu Han Lee, Hee Dong Nam, Jeong Hoon Seo, Teddy Park, Ejae, Mark Sonnenblick in „KPop Demon Hunters“

Der zweite Oscar für „KPop Demon Hunters“: Auch in der Kategorie „Bester Song“ gewann der Netflix-Film mit dem Lied „Golden“, der allein bei YouTube über eine Milliarde Mal aufgerufen wurde.

  • Dear Me“ von Diane Warren in „Diane Warren: Relentless“
  • I Lied To You“ von Raphael Saadiq und Ludwig Göransson in „Blood & Sinners“
  • Sweet Dreams Of Joy“ von Nicholas Pike in „Viva Verdi!“
  • Train Dreams“ von Nick Cave und Bryce Dessner in „Train Dreams“

Bester Ton: „F1“

Der Formel-1-Film „F1“ gewann in der Kategorie „Bester Ton“. In der Dankesrede gab es einen Appell, ins Kino zu gehen.

  • „Blood & Sinners“
  • „F1“
  • „Frankenstein“
  • „One Battle after Another“
  • „Sirât“

Beste visuelle Effekte: „Avatar: Fire and Ash“

Der dritte Teil von „Avatar“ holte den Oscar für die „Besten visuellen Effekte“. Aufgrund der Größenunterschiede der Gewinner musste das Mikrofon während der Dankesrede ein wenig hochgefahren werden.

Bester Kurzfilm: „The Singers“ und „Two People Exchanging Saliva“

Ein Kuriosum gab es in der Kategorie „Bester Kurzfilm“. Dort wurden zwei Oscars vergeben. Einen holte „The Singers“, einen Netflix-Film über einen improvisierten Gesangswettbewerb. Der Zweite ging an „Two People Exchanging Saliva“, einem französisch dystopischen Science-Ficition-Kurzfilm. Die Macher bedankten sich und erwähnten alle verschiedenen Nationen, die an dem Film mitwirkten - ein kleiner Wink an Donald Trump und ICE?

  • „Butcher’s Stain“
  • „A Friend of Dorothy“
  • „Jane Austen’s Period Drama“

Bester Dokumentarfilm: „Mr. Nobody against Putin“ („Ein Nobody gegen Putin")

Mit einer Spitze gegen Donald Trump verkündete Jimmy Kimmel den Sieger beim „Besten Dokumentarfilm“. „Mr. Nobody against Putin“ („Ein Nobody gegen Putin“) triumphierte. Der Hauptdarsteller der Dokumentation rief zum Ende aller Kriege auf.

  • „The Alabama Solution“
  • „Come See Me in the Good Light“
  • „Cutting through Rocks“
  • The Perfect Neighbor

Bester Dokumentar-Kurzfilm: „All the Empty Rooms“ („All die leeren Zimmer“)

Ex-Oscar-Moderator Jimmy Kimmel präsentierte die Kategorie „Bester Dokumentar-Kurzfilm“. Der Sieger „All the Empty Rooms“ („All die leeren Zimmer“) handelt von den Opfern und deren Familien amerikanischer Schulmassaker.

  • „Armed Only with a Camera: The Life and Death of Brent Renaud“
  • „Children No More: “Were and Are Gone“
  • „The Devil Is Busy“
  • „Perfectly a Strangeness“
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