„Dritte Orte“ sind der Welt spätestens seit dem Buch „Celebrating the Third Place“ ein Begriff, in dem der amerikanische Soziologe Ray Oldenburg sie 2001, wie der Titel korrekt verspricht, euphorisch als Rezept gegen verödende Städte feierte. Es ist also gar kein Wunder, dass sie seitdem auch in der deutschen Lokal- und Kulturpolitik zu einem beliebten Mantra geworden sind.
DebatteZuhause, Arbeit – und wohin dann?
Lesezeit: 5 Min.

Um die fragmentierte Gesellschaft wieder zusammenzubringen, wird gerne nach sogenannten „Dritte Orte“ gerufen. Aber reicht es, etwa Museumsfoyers zu öffnen und mit Wlan auszustatten?
Essay von Peter Richter
