Salzburger Festspiele „Orestie I-IV“Antike für Bescheidwisser

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„Hey, ihr macht das schon! Ich glaub' an euch!“: Der Gott Apoll (Sebastian Rudolph, vorne) entlässt die Zuschauer dieser „Orestie“ als Deus ex Machina mit einem kräftigen Zuspruch.
„Hey, ihr macht das schon! Ich glaub' an euch!“: Der Gott Apoll (Sebastian Rudolph, vorne) entlässt die Zuschauer dieser „Orestie“ als Deus ex Machina mit einem kräftigen Zuspruch. Armin Smailovic

Aus Aischylos, Sophokles und Euripides hat der Regisseur Nicolas Stemann in Salzburg ein vierstündiges Tragödien-Medley gestrickt, die „Orestie I-IV“. Er selbst wirkt auch mit – als Oberlehrer.

Von Christine Dössel

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So betreut wie an diesem Abend war man im Erwachsenentheater schon lange nicht mehr. Der Regisseur Nicolas Stemann – anthrazitfarbener Anzug, gelbe Sneakers, Modus der Beflissenheit – begrüßt das Publikum höchstpersönlich und nimmt es erklärend an die Hand für eine „Reise“ 2500 Jahre zurück in die „Orestie“, verbunden mit der Frage: „Wie schaffen wir es, dass wir Menschen uns nicht andauernd umbringen?“

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