Zuerst sind da nur zarte Partikel, die im Dunkeln tanzen, wie Staub, sichtbar gemacht vom Licht schwerer Studioscheinwerfer. Dazu leise Schritte, die den Raum durchqueren, innehalten, verstummen. Und dann, wie aus dem Nichts, die Rückansicht eines Mannes am Flügel, der langsam zu spielen beginnt, während die Kamera auf ihn zufährt.
"Opus - Ryuichi Sakamoto" im KinoIn diesem Film verschwindet ein Künstler
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Wenige Monate vor seinem Tod setzte sich der japanische Pianist und Komponist Ryuichi Sakamoto noch einmal an den Flügel und vor eine Kamera. Die Dokumentation "Opus" ist ein Vermächtnis.
