KunstEin Mann im Swiftie-Sturm

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Im Foyer gibt es einen Selfie-Spot, auf dem Fans nachstellen können, wie der Popstar auf dem Musikvideo Ophelia nachstellt.
Im Foyer gibt es einen Selfie-Spot, auf dem Fans nachstellen können, wie der Popstar auf dem Musikvideo Ophelia nachstellt. (Foto: KIRILL KUDRYAVTSEV/AFP)

Seit Taylor Swift das Gemälde „Ophelia“ auf einem ihrer neuen Songs nachstellte, herrscht im Landesmuseum Wiesbaden Ausnahmezustand. Und Direktor Andreas Henning lernt, was „Easter Eggs“ sind.

Von Kathrin Wiesel-Lancé

Keine 20 Sekunden dauert die Sequenz, in der Taylor Swift als Shakespeares Ophelia verkleidet aus einem Gemälde steigt. Mit langem weißem Kleid, offenen Haaren, roten Blüten im Hintergrund. Der kurze Schnipsel aus dem Musikvideo zum Song „The Fate of Ophelia“ reicht trotzdem dafür aus, dass im Landesmuseum Wiesbaden seit Wochen Ausnahmezustand herrscht. Dass sich vor dem Eingang Schlangen bilden, dass Swifties schon an der Kasse fragen, wo es denn zu Ophelia gehe, dass sie Freundschaftsarmbänder an die Absperrung hängen. Etwa tausend Fans seien allein am vergangenen Samstag gekommen, sagt Andreas Henning, der Museumsdirektor, am Telefon.

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