Als die Opernfestspiele in Bayreuth 1876, in Salzburg 1920 und in Aix-en-Provence 1948 erstmals über die Bühne gingen, da waren solche Veranstaltungen Versprechungen auf eine andere, nicht alltägliche Kunstwelt. Diese Festspiele meinten den Ausbruch aus dem Wirtschafts- und Kunstalltag. Nicht zuletzt, weil sie abseits der Metropolen und ihrer großen Bühnen in geschichtsträchtigen, aber noch heute verschlafenen Kleinstädten veranstaltet wurden.
OperSchon schön. Aber fad
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Die Programme der Opernfestspiele in Salzburg oder Bayreuth sind vor allem eines: risikoarm. Sollten Festivals eigentlich nicht aufrütteln?
