Salzburger FestspieleEin betörendes Glück

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Fragiler Trost: Fleur Barron in Mahlers „Der Abschied“.
Fragiler Trost: Fleur Barron in Mahlers „Der Abschied“. (Foto: Ruth Walz)

Grandios gesungen: „One Morning Turns Into an Eternity“ kombiniert bei den Salzburger Festspielen Abschiedsgesänge von Gustav Mahler und Arnold Schönberg.

Von Egbert Tholl

Am Ende löst sich die Konsistenz der Stimme auf, es bleibt das Atmen von Fleur Barron, das im Klang des Orchesters verschwindet. Schier unendlicher Nachhall, betörend schön. Barron geht ab, nach links, durch eine Lücke im niedrigen, nur scheu angedeuteten Stacheldraht. (Der Stacheldraht ist in diesem Moment völlig nutzlos, dazu gleich.) Doch selbst, wenn sie schon längst im Dunkel der riesigen Bühne der Felsenreitschule verschwunden ist, verschwunden zu sein scheint, glaubt man, ihre warme Stimme klingen zu hören, ihren rastlos nie zur Ruhe kommenden, dunklen Mezzosopran.

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