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Oliver Stone:"Es gehört Mut dazu, gegen den Drachen zu kämpfen"

„Ich brauche das Gefühl, selbst die Kontrolle zu haben“: der Filmemacher Oliver Stone.

(Foto: Jeff Pachoud/AFP)

Der Filmemacher Oliver Stone über die amerikanische Lust an Verschwörungstheorien, seine kritische Haltung gegenüber der Medienwelt - und was ihn dazu bewegen könnte, nochmal ins Filmgeschäft zurückzukehren.

Interview von Rüdiger Sturm

Oliver Stone, im blauen Anzug und weißen Hemd, wirkt erschöpft. Reisen ist nicht einfach in diesen Tagen, aber der 74-jährige Filmemacher absolviert gleich mehrere Stationen in Europa, darunter das Filmfestival Venedig, um seine neue Autobiografie vorzustellen. "Chasing the Light" heißt das Werk, das auch in Deutschland gerade erschienen ist (FBV Verlag, 24,99 Euro). Genaugenommen ist es nur der erste Band - die Erzählung endet, als sein mit eigener Fronterfahrung gespickter Vietnamkriegsfilm "Platoon" den Oscar gewonnen hat. Seine späteren Erfolge wie "Wall Street", "Born on the Fourth of July", "JFK - Tatort Dallas", sowie seine Filmbiografien von Nixon, George W. Bush bis Edward Snowden müssen auf Band zwei warten. Stones Auskünfte über die Lage der USA und das eigene Leben gleichen schnell einem Stream of Consciousness, den man nicht immer leicht unterbrechen kann.

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