LyrikBegrabt mich auf Google Maps

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Im Krieg dem Alltag nachgehen ist auch eine Art Widerstand: Kinder spielen im Juni 2025 in der Stadt Pawlohrad in der Ukraine vor einem Mosaik aus der Sowjetzeit.
Im Krieg dem Alltag nachgehen ist auch eine Art Widerstand: Kinder spielen im Juni 2025 in der Stadt Pawlohrad in der Ukraine vor einem Mosaik aus der Sowjetzeit. (Foto: Friedrich Bungert)

Wie aus dem Leben im Ausnahmezustand mit der Zeit eine Identität wird, beschreibt die ukrainisch-amerikanische Lyrikerin Oksana Maksymchuk in ihren Gedichten. Wenn sie nicht so traurig wären, wären sie einfach schön.

Gastbeitrag von Alexandru Bulucz

„In der gesegneten Windstille“, schreibt Oksana Maksymchuk im Gedicht „Leere Blätter“, „gibt es Geschichten zu erzählen/ Wörter zu formen// Das Weben von Versen/ aus leicht gehendem Wind,/ wispernde Zweige,/ die Seiten füllen“. Das Gedicht stammt aus ihrem englischsprachigen Lyrikdebüt von 2024, dessen Großteil es in der Übersetzung von Matthias Kniep als „Tagebuch einer Invasion“ inzwischen auch auf Deutsch gibt. Die Lyrikerin wurde 1982 in der Ukraine geboren und ist 1997 gemeinsam mit ihrer Mutter nach Amerika ausgewandert, wo sie eine akademische Laufbahn als Philosophiehistorikerin einschlug.

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