Schicksale von Deserteuren in der NS-Zeit„Wenn Euch dieser Brief erreicht, bin ich nicht mehr“

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Franz Fellner wird am 1. April 1941 als Matrose eingezogen – und knapp ein Jahr später von einem Kommando erschossen.
Franz Fellner wird am 1. April 1941 als Matrose eingezogen – und knapp ein Jahr später von einem Kommando erschossen. Mathilde Fellner

Dreimal versucht Franz Fellner davonzulaufen. Zweimal wird er verraten. Und so wird der 19-jährige Bäcker aus München, der eigentlich die Weltmeere erkunden wollte, 1942 hingerichtet.

Gastbeitrag von Alexandra Glöckl

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2025 registrierte das Bundeskriminalamt 6548 antisemitische Straftaten in Deutschland – davon 1661 allein in München, der einstigen „Hauptstadt der Bewegung“. Hier wurde der Hass auf Jüdinnen und Juden, auf Homosexuelle, auf Sinti und Roma und Fahnenflüchtige zur Staatssache.

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NSDAP-Mitgliedschaft
:Wer war mein Großvater wirklich?

Der Vater des langjährigen SZ-Chefreporters Herbert Riehl-Heyse wurde 1945 von der SS erschossen, nicht nur in Altötting gilt er vielen als Märtyrer. Jetzt taucht sein Name in den NSDAP-Akten auf – und seine Enkelin begibt sich auf die Suche nach der Wahrheit.

SZ PlusVon Katharina Riehl

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