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NS-Raubkunst:Doppelt enteignet

zum 3-spaltigen Interview auf der Feu-2

Dieses eher unscheinbare „Holländische Platzbild“ aus der einstigen Sammlung der Wiener Juden Gottlieb und Mathilde Kraus, eine Kopie nach Jan van der Heyden, steht für einen Skandal im Umgang mit Nazi-Raubkunst, der immer noch nicht restlos aufgeklärt ist.

(Foto: lorc)

Anne Webber fahndet mit ihrer Organisation Commission for Looted Art nach von den Nazis enteigneten Bildern. Doch ihr jüngster Erfolg wird durch die frustrierenden Erfahrungen mit den deutschen Behörden getrübt.

Von Catrin Lorch

In dieser Woche konnte John Graykowski, der Urenkel von Mathilde und Gottlieb Kraus, in Xanten endlich das "Holländische Platzbild" entgegennehmen, acht Jahre nachdem die Commission for Looted Art (CLAE) beim Dombauverein seine Ansprüche auf Rückgabe geltend gemacht hatte. Doch das ist nicht das Ende des Skandals. Anne Webber von der CLAE sagt, dass die bayerische Regierung ihr damaliges Versprechen, die Vorgänge aufzuklären, nicht erfüllt hat.

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