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Noah Haidle:Öfter mal ein Untergang

Missionarin der Schönheit: Juliane Köhler als Cookie Close in der Münchner Inszenierung von Noah Haidles Satire „Für immer schön“. Die grelle Umsetzung von Regisseurin Katrin Plötner könnte dem Autor gefallen.

(Foto: Julian Baumann)

Der US-amerikanische Dramatiker Noah Haidle erobert mit seinen bösen Komödien die deutschen Theater - ein Treffen in München.

Licht an - Pling! -, und da steht sie, die gute Produktfee des Neoliberalismus, bereit für den Markt und seine Wirtschaft: Cookie Close, Handelsvertreterin für Kosmetik und den unverbrüchlichen Glauben an das Schöne, Gute und Machbare in der Welt. Bei Juliane Köhler ist sie eine Frau, buchstäblich wie aus dem Ei gepellt. Jedenfalls sind ihre Locken so eidottergelb wie das eng anliegende Kleid, mit dem sie kokett ihre 1-A-Figur unterstreicht. Ihre Zähne blitzen perlweiß.

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