JazzHaltung!

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Nils Wülker ist ein Ästhet, der dem Jazz eine besondere Färbung gibt, auch auf seinem neuen Album „Zuversicht“.
Nils Wülker ist ein Ästhet, der dem Jazz eine besondere Färbung gibt, auch auf seinem neuen Album „Zuversicht“. Thomas von Aagh

Der Jazztrompeter Nils Wülker holt sich für sein neues Album Unterstützung aus der New Yorker Elite ins Aufnahmestudio. Das ist auch ein Stresstest – aber einer, der definitiv gelingt.

Von Andrian Kreye

Manchmal reichen schon ein paar Takte Musik, um den Rest der Welt sanft auszubremsen. Dem Trompeter Nils Wülker gelingt das zu Beginn seines neuen Albums „Zuversicht“ (Warner Music) mit einem Motiv, bei dem die Melodie das Strahlen des Auftakts mit wenigen Blue Notes in eine Bittersüße zieht. Der Pianist Aaron Parks und der Schlagzeuger Gregory Hutchinson haben ihm da schon den Weg bereitet. Parks mit einem Synkopenschlag auf die D-Taste des Flügels, Hutchinson mit zarten Rimshots und einer fast unhörbaren Basstrommel. Die beiden sind derzeit allererste Liga in New York, genauso wie die Bassistin Linda May Han Oh, die erst zum zweiten Durchlauf des Motivs dazukommt, kurz bevor das Stück „All Hands On Deck“ die Spannung mit einer Wendung aus der Melodie ins Harmonische auflöst.

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