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Neue Präsidentin des Goethe-Instituts:Dekolonisierung

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Carola Lentz, geboren 1954, forscht seit 30 Jahren als Ethnologin in Ghana und Burkina Faso. Ihr neues Amt tritt sie Ende 2020 an.

(Foto: Thomas Hartmann/Uni Mainz)

Eine Afrika-Expertin: Die Neubesetzung an der Spitze der auswärtigen Kulturpolitik ist ein Zeichen des Wandels.

Von Jörg Häntzschel

Das Goethe-Institut wird bald von einer Ethnologin und Afrika-Expertin geführt. Am Freitag hat das Präsidium die in Mainz lehrende Carola Lentz zur nächsten Präsidentin ernannt, am Montag wurde dies bekannt gegeben. Lentz wird Ende 2020 Klaus-Dieter Lehmann nachfolgen, der das Amt seit 2008 innehatte. Lentz ist auch Vizepräsidentin der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

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