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Neuauflage für Titanic:Der 3-Dimensionen-Mann

Nachdem sein 3-D-Film "Avatar" den Kassenschlager "Titanic" als erfolgreichsten Film aller Zeiten abgelöst hat, plant Regisseur James Cameron nun eine Neuauflage seines Schiffsuntergangs: in 3-D.

Wassermassen, die auf den Zuschauer zufließen; hilflose Menschen, die vom untergehenden Schiff in den Zuschauerraum stürzen: Starregisseur James Cameron hat angekündigt, seinen Erfolgsfilm Titanic noch einmal ins Kino bringen: in 3-D. Bei der Technologie-Konferenz D8 in Kalifornien sagte Cameron: "Wir denken nicht darüber nach, wir machen es."

Titanic

Bald in 3D: Leonardo Di Caprio und Kate Winslet in Titanic.

Mit seinem Film Avatar - Aufbruch nach Pandora hatte Cameron den ersten an der Kinokasse extrem erfolgreichen 3-D-Film auf die Leinwand gebracht - und mit 2,7 Milliarden Dollar weltweitem Einspielergebnis seinen eigenen Film Titanic als erfolgreichsten Film aller Zeiten abgelöst. Der Schiffsuntergangsfilm mit Leonardo Di Caprio und Kate Winslet war 1997 in die Kinos gekommen. Cameron selbst kündigte an, das Projekt werde ihn mehrere Millionen Dollar kosten. Cameron gab auch bekannt, in drei bis vier Jahren eine Fortsetzung von Avatar drehen zu wollen.

Trotz seiner eigenen Begeisterung für die neue Technologie warnte Cameron in dem Interview davor, dass wegen des großen Erfolgs der Produktionen bald auch eine Menge billig produzierter 3-D-Filme mit mangelnder Qualität in die Kinos kommen könnte. Er sieht darin ein großes Risiko für das Genre: "Wenn die Menschen mehr für einen Film bezahlen und dann enttäuscht werden, wird das die Dinge wieder verlangsamen", so Cameron.

Die Neuauflage von Titanic soll im kommenden Jahr fertig sein, zum 100. Jahrestag des Untergangs der Titanic. Das als unsikbar geltende Schiff war am 14. April 1912 auf seiner Jungfernfahrt von Southhampton nach New York nach einem Zusammenstoß mit einem Eisberg gesunken - bei dem Unglück kamen etwa 1500 Menschen ums Leben.

Visualisierung in 3D

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