Burgtheater WienOben Champagner, unten nichts

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Am Ende sind die von oben unten - und die von unten oben: das zweigeteilte Bühnenbild bei „Zu ebener Erde und erster Stock.
Am Ende sind die von oben unten - und die von unten oben: das zweigeteilte Bühnenbild bei „Zu ebener Erde und erster Stock. Tommy Hetzel

Endlich mal wieder ein Nestroy am Burgtheater! Das Wiedersehen mit dem Wiener Klassiker macht aber bei der Sozialkomödie „Zu ebener Erde und erster Stock“ wenig Freude.

Von Wolfgang Kralicek

Der Komödienautor Johann Nestroy (1801–1862) ist in Wien ein Klassiker, es geht ihm also nicht besonders gut. Denn Klassiker haben gerade keinen leichten Stand: Auf dem Gymnasium wird statt Goethe und Schiller das Verfassen von „Textsorten“ vermittelt; und auch im Theater ist es nicht mehr selbstverständlich, kanonische Texte auf die Bühne zu bringen, Stichwort Kanonerweiterung. Während es in Wien vor 20, 30 Jahren noch selbstverständlich war, dass eigentlich immer irgendwo ein Nestroy auf dem Spielplan steht, hat es am Burgtheater fast neun Jahre gedauert, bis mit „Zu ebener Erde und erster Stock“ jetzt wieder mal einer Premiere hatte.

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