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"Jewels" im Nationaltheater:Jazz erst recht

Ein Bild aus alten Zeiten: Patricia Neary, hier im rubinroten Kostüm, tanzte in den Sixties selbst in George Balanchines "Jewels". Heute ist sie 75 Jahre alt, die "Rubies" sind immer noch ihr Element.

(Foto: Martha Swope)

Das Bayerische Staatsballett tanzt erstmals George Balanchines "Jewels" aus dem Jahr 1967. Patricia Neary, die selbst das Solo darin kreierte, besorgte wie je die originalgetreue Einstudierung

Ganz in Weiß kommt sie zur Probe. Sie trägt Trainingskleidung, hat nur die Spitzenschuhe gegen Sneakers getauscht. Patricia Neary muss, sie will sich immer noch jeden Tag beim Training aufwärmen, auch um den Tänzerinnen und Tänzern des Bayerischen Staatsballetts vormachen zu können, was Mr. B. wirklich wollte. Mr. B., das war George Balanchine, der in Russland geborene Choreograf, der über Frankreich und die Ballets Russes in die USA kam, dort das New York City Ballet gründete und die Ballettklassik in der neuen Welt dem Tempo der neuen Zeit anpasste. Deshalb nennt man seine Ballette auch "neoklassisch".

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