NS-ZeitZwischenstation zum KZ

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Gefängnis im Park: Außenansicht der Villa Buth in Jülich in den Zwanzigerahren. Seit Anfang der Vierzigerjahre diente sie als Internierungsstätte für Juden.
Gefängnis im Park: Außenansicht der Villa Buth in Jülich in den Zwanzigerahren. Seit Anfang der Vierzigerjahre diente sie als Internierungsstätte für Juden. HSPV NRW

In der Villa Buth in Jülich wurden Juden interniert – nun will der Eigentümer das ungenutzte Gebäude abreißen lassen. Engagierte Bürger fordern, es unbedingt als Ort der Erinnerung an die Nazi-Verbrechen zu erhalten.

Von Christoph Koopmann

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Die Puppe musste mit, immer musste sie dabei sein. Diese Puppe, die ihre Freundin Anita ihr anvertraut hatte. Die sie gebeten hatte, gut drauf aufzupassen, als sie Anita und deren Familie abholten, um sie nach Osten zu bringen. Wie sie später erfahren sollten: nach Majdanek, ins KZ. Und Friederike Görtz passte auf. Sie hat die Puppe und natürlich den Puppenwagen mitgenommen in ihr neues Zuhause, auch sie musste damals ja umziehen mit ihrer Mutter. Noch mal. Von dem Sammellager in Düren im Rheinischen Revier, wo sie Anita kennengelernt hatte, wurden sie ins nächste geschickt, diesmal nach Kirchberg bei Jülich.

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