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Nationalismus in Ungarn:"Orbán sieht sich als spiritueller Führer"

Viktor Orban

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban hält am 10.02.2017 im Burggarten-Basar in Budapest, Ungarn, seine jährliche Rede zur Lage der Nation.

(Foto: Szilard Koszticsak/dpa)

Ungarn als Sehnsuchtsort für Populisten: Die Kulturwissenschaftlerin Magdalena Marsovszky über deutsche Zuzügler, Breitbarts Lobeshymnen auf Viktor Orbán und dessen Wunsch nach einem "Großungarn".

Interview von Alex Rühle

Populisten aus aller Welt haben ein europäisches Lieblingsland: Ungarn. Allein in diesem Jahr sind auf dem rechtspopulistischen US-Portal Breitbart 16 Texte über Ungarn und seinen Premier Viktor Orbán mit dem Tenor erschienen, Ungarn sei die Speerspitze des neuen Europa. Umgekehrt macht Orbán keinen Hehl aus seiner Begeisterung für Trump. Was aber hat es mit dem ungarischen Nationalismus auf sich? Fragen an die deutsch-ungarische Kulturwissenschaftlerin Magdalena Marsovszky, die sich seit über 20 Jahren mit Rechtsradikalismus und Antisemitismus in ihrem Heimatland beschäftigt.

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