Zwischen den Multiplex-Kinos in den Arcaden und Fußgängerzonen der Bundesrepublik, wo Dolby-Surround-Systeme harte Arbeit leisten, um das Zermahlen von Nachos und Popcorn und das Schlürfen zu übertönen, und den kleinen Programmkinos, wo das Publikum sich jede wahrnehmbare Reaktion auf den gezeigten Film verbittet („psssscchhhht“), vergisst man bisweilen, welche politische Kraft das Kino auch heute noch entwickeln kann.
Favoriten der WocheOh, wie ist das schön
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Eine Zeitkapsel westdeutscher Fußballkultur, Kinoekstase in Kenia und ein herausragendes Cellokonzert – die Kulturempfehlungen aus dem SZ-Feuilleton.
